Funkenflug #09: Starke Allianzen im Mühlviertel: Gemeinsam nach den Sternen greifen

Shownotes

Zu Gast in dieser Folge: Egon Döberl, Gründer und Geschäftsführer von ASA Astrosysteme Schwerpunkt Kooperationen & Partnerschaften: Der erste Anstoß: Wie der erste Kontakt zu Klaus Pichlbauer und INNOVAMETALL entstand – mit der Klarstellung, dass das Unternehmen INNOVAMETALL und die Geschäftsführung durch Klaus Pichlbauer damals bereits bestanden, sich der Standort zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht in Freistadt befand.
Gemeinsame Projekte im Bereich der ORBYX-Bodenstationen: Die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung der ORBYX-Kuppelstationen, bei denen Metallbau und High-Tech-Optik Hand in Hand gehen.
Netzwerken ohne Internet: **Wie Egon Döberl früher über persönliche Kontakte und Branchen-Austausch in die weltweite Astro-Community hineinwuchs, lange bevor soziale Medien oder Suchmaschinen diesen Austausch vereinfachten. **Das Erfolgsgeheimnis der Zusammenarbeit: Warum ASA Astrosysteme einen Großteil der Wertschöpfung (von der Mechanik über Motoren bis zur Software) im eigenen Haus bündelt, aber für spezialisierte Komplettlösungen auf starke, verlässliche Partner setzt.
Weiterführende Links & Plattformen: Offizielle Website des Glutnest-Podcasts Zu den ORBYX-Bodenstationen Zum EGON-System Firma ASA Astrosysteme

Transkript anzeigen

00:00:00: In die aktive Zusammenarbeit sind wir gekommen, wie ich da gesehen habe in der Pandemie.

00:00:03: Da hat er irgendein Wahnsinniger neben einem Krankenhaus eine Riesenhalle und dann hab' ich halt diese Metallbauer.

00:00:09: Ich hab nicht gewusst dass das der Klaus ist.

00:00:11: Da habe ich genau die Maschinen gesehen.

00:00:13: Ich habe genau gewusst was sie brauchen also Bigimaschinen, Lasermaschinen.

00:00:16: Er hat einfach alles gehabt, die gleiche da.

00:00:17: So können wir ja morgen anfangen!

00:00:19: Wir haben wirklich sofort angefangen.

00:00:26: Funkenflug Der Glutniss-Podcast

00:00:31: Ideen Impulse und Innovationen aus dem Müllviertel.

00:00:44: Herzlich willkommen beim Funkenflug, der Glirtnis Podcast!

00:00:47: Das Glirtnissen Freistaat ist einer der Orte wo Innovationen aber auch Kooperation gelebt werden.

00:00:53: eine der aktuellsten Kooperationen die dort gelebt wird von der Firma InnovaMetall mit der Firma ASA wo die Orbix Bohnstation entstehen.

00:01:02: Dafür spreche ich heute mit dem Gründer und Geschäftsführer der Firma Asa Astro Systeme Egon Döval.

00:01:08: herzlichen Willkommen.

00:01:09: Ja, auch herzlich willkommen und danke für die Einladung.

00:01:12: Sehr gerne!

00:01:13: So, wenn man jetzt an Teleskope-Bodenstationen in Weltraumforschung denkt, freut er mich nicht als allererstes das Müffertlei?

00:01:21: Wie kommt es dazu?

00:01:23: oder wo kommt die Faszination für diese Teleskopie und die Weltraumtechnik?

00:01:27: Ja zuerst also irgendwo muss beginnen, war nicht irgendwo dann im Müffärtel, aber es beginnt natürlich immer mit einem Gedanken, mit einem Traum dass man was verwirklichen möchte und so war es bei mir eigentlich genauso.

00:01:40: Also mit dem Alter vor zwölf Jahren habe ich das erste Mal durch ein Teleskop geschaut, den Saturen, den Planeten mit den Ring sehen.

00:01:47: Das hat mich so fasziniert und bis heute nicht mehr

00:01:48: losgelassen.".

00:01:50: Das heißt, mit zwölf war es schon irgendwo ein Angefixt in Richtung Weltraum.

00:01:56: Aber mit Zwölf ist die Firma Asernoneck gekröntet worden?

00:01:59: Wie waren dann die weiteren Schritte?

00:02:01: oder was waren da für Zwischenstationen vielleicht?

00:02:02: Nun nicht ganz, also ich habe mit fünfzehn Jahren eine Maurerlehre begonnen, mein erstes Gelfer dient und jeden Schilling damals noch zusammengelegt und hab mir dann begonnen im Alter von sechzehn Jahre erste Sternwarte zu bauen.

00:02:16: Und das war jetzt auch nicht so, dass ich da wohin gegangen bin und habe mir ein Sternwarten bestellt natürlich.

00:02:21: Ich habe da schon Zeitschriften und die hat es eigentlich nur in Amerika gegeben gekauft, immer Bücher gekauft und hab dann das zusammengetragen und dann entschieden, so brauche ich meine Sternwarte, die war schon wieder nur kuppeltitrébar war noch nicht motorisiert.

00:02:36: Da bin ich zum Zimmermeister gegangen und habe gesagt, wo haben wir helfen können?

00:02:40: Und der gesagt, du Burna, das kann man nicht bauen!

00:02:43: dann habe ich es selber gebaut und das war das wichtigste Erlebnis in meinem Leben.

00:02:47: Einfach voneinander sagt, dass geht nicht!

00:02:49: Dann probierst du's auch mal selber.

00:02:50: Das heißt jetzt nicht, dass immer alles funktioniert.

00:02:52: Es war auch in mein Leben nicht so, dass alles funktioniert aber die wichtigsten Sachen und die besten Entwicklungen und die besten Geschäfte was sie daraus ergeben haben, hab' ich mit Sachen begonnen wo andere gesagt haben, das geht nicht.

00:03:04: Und das passiert halt deswegen auch oft weil man es nun nicht probiert hat.

00:03:09: Also geht nicht heisst nicht um möglich.

00:03:11: Das nehmen wir gleich als erstes mit.

00:03:13: Jetzt gleich mal die Frage, gibt es die Sternwarte noch?

00:03:16: Natürlich gibt's die Stern-Warte noch!

00:03:18: Ist ja aber nicht mehr aktiv – ich hab sie einmal wieder aktiviert – aber habe dann vor über zwanzig Jahren natürlich das nächste Ding gezündet und der größere Sternwart, den größeren Kuppel ausautomatisiert gebaut also im Jahr two-thousand drei.

00:03:35: Die erste wurde auch so in nineteen-einundachtzig gebaut und dann die nächste in dem Jahr.

00:03:40: Aber dazwischen haben wir es natürlich auch genutzt.

00:03:43: Und in diesem Zeitraum ist, oder dazwsichen, auch die Aser gegründet worden.

00:03:48: Der Schritt von ich mag das für mich selber machen bis... Ich mag dass für andere machen ist ja ein größerer.

00:03:54: Wo ist da diese Intention auszukommen?

00:03:57: Ja also zuerst einmal bin ich in den Zeitalter der analogen Fotografie.

00:04:01: Mir hat nicht nur das durchgeschauen, ich wollte fotografieren.

00:04:04: warum war es so wichtig wenn man das Licht ansammelt?

00:04:06: Man kann fotografisch hundertmal so viel sehen in ohne Versum wie bei was man nur in einen Augenblick mit dem Auge erfassen kann.

00:04:13: Darum habe ich sehr bald mit den Fotografien begonnen.

00:04:16: Das haben wir auch nicht ganz los gelassen.

00:04:18: aber dann war der berufliche Werte gegangen und dann war das Hobby ein bisschen im Hintergrund und wieder etwas Besseres, besseres Teleskop noch besser fotografieren und habe gesehen dass im ganzen Weltmarkt net das wirklich gibt was ich haben wollte.

00:04:36: Und da ist die Idee geboren ja wenn es das nicht gibt muss man's machen oder?

00:04:39: Und hab dann auch Leute kennengelernt über so ein bisschen Erfahrung gehabt haben.

00:04:44: oder besser gesagt An Herrn Rehmann zum Beispiel in Wien, der ein Geschäft gehabt hat.

00:04:49: Da geben wir natürlich einmal Werhaut-Astrogeräte und so lernt man die Community rein.

00:04:53: Das war nicht wie jetzt, dass man da auf Facebook geht oder bei WhatsApp oder woanders sucht oder irgendeiner im Internet sucht.

00:05:02: Das hat es bei mir auch alles nicht gegeben noch nicht zu dieser Zeit.

00:05:05: Da ist man sich nur getroffen ausgetauscht in Vereinen Und so ist es gewachsen und ich habe dann einfach Kanäle gefunden, auch durch Zeitschriften, Magazine und Bücher.

00:05:15: Ich habe dann begonnen, eine Teleskope zu entwickeln.

00:05:21: Jedes Kind hat irgendwann noch mehr Teleskopen gebaut primitiv.

00:05:24: Sie haben mit irgendeinem Real und meist nicht mehr Linse sondern einfach nur an das Auge gehalten.

00:05:30: Mit dem haben wir diese Teleskoppe gar nichts mehr zum tun!

00:05:32: Da ist er irrsinnig für Technik drin und wahrscheinlich seit dem Jahr sehr, sehr viel entwickelt worden.

00:05:37: Was sind da so die wesentlichen Entwicklungsschritte gewesen?

00:05:40: Wenn man sagt vom ersten Teleskop was baut wann es bis jetzt?

00:05:43: Anst der wichtigsten Entwicklungsschritte das hat sich aber bis jetzt gegeben dass die Optik des Wichtigste ist.

00:05:48: Früher war's eben so, dass ein normaler Film einfach... also war immer nicht so gut wie die Linse.

00:05:56: Also die Objektive waren früher... Man hat auch schon vor dreißig Jahren fotografiert.

00:05:59: dort weiß er das.

00:06:00: Und dann ist auch eins passiert, das war eigentlich der Turbo Zünder.

00:06:04: Im Jahr zwei Tausend Eins war ja auf so einem Workshop, da kann man noch mal erzählen, da hat man diese CCD-Technik die gekühlten Kameras mit diesen digitalen Sensoren sind da gekommen Anfang zweitausend Und auf den Zug bin ich auch sofort aufgesprungen und habe gesehen, die sind ja viel schneller.

00:06:21: Viel besser!

00:06:22: Ich sehe sofort was ich für Fotos gemacht habe.

00:06:24: Ich brauche da nicht so ein Hardlaw laufen oder so wenn auch immer und warten bis das Ergebnis kommt und kommt.

00:06:29: drauf ist es gar nicht scharf und lauter zu sagen weil du hast dann nicht gesehen was wir uns da eine halbe Stunde belichtet haben also sehr lange Belichtungszeiten.

00:06:37: Und dort habe ich gesehen, okay die Optik ist jetzt hinter mal weiter.

00:06:39: Da hat man so ganz feine Pixel auch schon gehabt und da hat man gesehen eigentlich... Die Auflösung ist begrenzt auf einmal durch die Opti, nicht mehr durch den Film wie früher.

00:06:50: Und hat bei Gronnen hochauflösende astrophotografische Photomaschinen zu bauen.

00:06:56: Das ist natürlich auch ein Teleskop.

00:06:58: Jedes Teleskop ist ein Lichtsammler.

00:07:00: Umso mehr Licht es sammelt umso besieses, umso mehr verdonen habe ich drauf gut korrigiert sein.

00:07:06: und dann haben wir den ersten Korrektor entwickelt.

00:07:08: Also das war eigentlich gleich am Anfang, da hat man fotografische Geräte gebaut.

00:07:13: Nehmen wir mal ein riesengroßes Teile aber auf Spiegelsysteme also nicht mit Linzen.

00:07:18: die Linsen haben wir zwar auch verwendet für das Korrigieren von dem Feld.

00:07:23: Das war der Schritt Und diese Optik und immer Verbesserung von diesen optischen Eigenschaften hat sich bis heute auch ergeben.

00:07:31: also dass wir dies immer weitergebaut haben.

00:07:33: Zuerst habe ich Optiken wo eingekauft, kann man jetzt sagen also auch in Russland.

00:07:38: Weil tut er den St.

00:07:39: Petersburg ein Ableger von Zeiss war nicht direkt für Zeiss sondern in der XDDR haben die Russen das ganze Material da mitgenommen von jenen und haben dort was aufgebaut ist um es gar nicht schlecht gemacht waren ganz gute.

00:07:53: aber stimmt mir sich vor wenn ich jetzt dort neu kaufen würde hätte kein Geschäft mehr.

00:07:57: außerdem habe nur ein Handvoll Spiegel pro Jahr bekommen weil.

00:08:00: Und dann habe ich die Idee gehabt und das war einer der wichtigsten Entscheidungen.

00:08:06: Ich fange jetzt an, dass ich Optik selber herstelle.

00:08:10: Und so wurde genau das Gleiche wieder.

00:08:13: Also haben alle wieder gesagt speziell meine Optik-Designer, der das alles studiert hat für Sieg und alle.

00:08:19: So gesagt, wie sollen wir das machen und hin und her?

00:08:22: Ich habe mich trotzdem nicht ablassen lassen, hab mir eine Maschine gekauft.

00:08:25: Da haben wir auch gleich wieder gesehen, dass das nicht funktioniert.

00:08:28: Wir haben die ganze Software nachgeschrieben weil sie nur Linzen machen.

00:08:31: Das ist jetzt eine lange Geschichte.

00:08:33: da kann man viel erzählen.

00:08:34: aber wichtig ist, dass man auch hier wieder die Herausforderungen gehabt hat und wenn man dann nicht selber dran bleibt und dran glaubt an den Traum dann wird man auch nie erfüllt sehen.

00:08:44: Viele geben einfach zu bald auf und ich habe auch Rückschläge gehabt immer wieder im ganzen Geschäftsaufbau und auch in der Entwicklung Mit der Zeit umso mehr Erfahrung hat, um so weniger werden das.

00:08:54: Weil man früher schon sieht ob was funktioniert oder nicht.

00:08:58: Aber was ich auch dadurch gesehen habe, oft muss man ein bisschen etwas probieren.

00:09:01: Mittlerweile habe ich glaube über zwanzig Doktoren und Diplomingenieure Akademik in der Firma angestellt Und bin einer der wenigen die nichts studiert hat Und da probiere ich ein bisschen mehr Machbarkeitsstudien.

00:09:14: Das ist eigentlich meine Stärke, etwas zu erkennen – das machen wir jetzt, das ist richtig!

00:09:19: Dann testen wir es doch bitte gleich.

00:09:21: Mittlerweile darf man natürlich auch alles simulieren mit KI und Simulationsprogrammen im Computer.

00:09:27: aber am Schluss brauchst du das und es braucht auch in Zukunft die wichtige Entwicklungen der Menschen, egal wie viel Hilfsmittel wir haben.

00:09:36: Das Unternehmen ist ja bekannt, wenn man jetzt an der SCien zum Beispiel auch vorbeifahrt sieht man die Kuppeln und das ASA-Logo.

00:09:45: Das Unternehmen selber – wir haben jetzt gehört zu zwanzig Akademiker ungefähr – wie schaut das Unternehmen generell aus?

00:09:51: Der Standort ist nicht genau, wie stört sich das Unternehmen aktuell da?

00:09:56: Also

00:09:56: also die Mitarbeiter sind mittlerweile über fünfzig.

00:09:59: Wir agieren weltweit, es gibt keine Ecke und Berge oder irgendwo vor dem Profis und auch gewisse semi-professionelle Amateure wo nicht ein Teleskop von uns steht.

00:10:09: Es sind schon mehrere hundert auf der Welt.

00:10:11: Und wie gesagt mit diesen fünfzig Mitarbeitern die sitzen auch nicht alle in Freistoat, handvoll sitzt irgendwo und arbeitet hauptberuflich im Homeoffice, weil wenn sie in den anderen Ländern zu Hause sind, kommen dann natürlich nicht immer zu uns her.

00:10:27: aber sind wir uns voll angestellt Und so haben wir eigentlich... Was auch ausmacht die Firma, was der ganz große Unterschied zu jeder anderen Firma in diesem Bereich ist.

00:10:35: Wir machen wirklich alles!

00:10:37: Alles heißt also, wir haben die Idee, wir simulieren, wir planen das Ganze, ich habe Konstrukteure, dann wird es auf eigene CNC-Maschinen alles gemacht.

00:10:45: Die Spiegel werden selber also produziert.

00:10:48: Was ich nicht mache, ich gisse kein Aluminium oder gar Glas aber alles andere.

00:10:52: Wir bauen sogar die Motoren.

00:10:54: Das heißt, ich kaufe nur Magneten und Wicklungsträte und bauen dann auch diese Motoren, also die Fertigungstiffe ist extrem hoch.

00:11:02: Und darum glaube ich auch dass das der Vorteil ist, dass man sehr schnell agieren kann, auch in Entwicklungen... ...und das ist ein bisschen der USB von der ASA.

00:11:14: Das ist ja mein Satirescope, wenn man jetzt sagt du kannst beobachten irgendwelche Galaxie, die ist ewig weit weg.

00:11:20: Da ist jeder hundertstel Millimeter was auf dem Boden... Da neben liegt irgendwo, auf dieser Distanz sind da Kilometer oder hundert Kilometer.

00:11:30: Diese Präzision macht umso besser, dass jetzt die Fotos optikieren werden und um so stärker braucht man die Präzesion.

00:11:39: Wie kann man das sicherstellen?

00:11:41: Dass es wirklich präzise dann auch das Macht was macht!

00:11:45: Die große Herausforderung ist einfach, dass das mit dem Durchmesser der dritten Potenz steigt.

00:11:50: Das ist nicht doppelt so schwierig für einen halben Meter Teleskop auf einem Meter-Teleskop der Schritte und also dann acht, neunfach.

00:11:58: Das kann man sich gar nicht vorstellen, dass da wesentlich größeres... Nicht nur noch Hau, Messtechnisch, größere... Alleine wenn wir sowas messen muss man sich vorstellen, die Spiegel müssen eine ganz spezielle Form keine Kugelform, sondern asphärische Form.

00:12:13: Ganz eine spezielle der kugelabweichenden Form auf ein sechzigtausendstel Millimeter genau diese Form machen.

00:12:21: und wenn man bedenkt dass ein Haar ca.

00:12:24: tausendmal dicker ist mindestens.

00:12:26: Ist das also Tausendsel von Haares?

00:12:28: Wie kann man das messen?

00:12:29: Dies ist die größte Herausforderung eigentlich, die Optik und es dann auch mechanisch so zusammen bauen, Bleibt, weil wenn ich die irgendwo am Tisch lege, pickt sich so ein Spiel gleich einmal tausendstel Millimeter durch.

00:12:42: Also da fahren wir einfach an sechstausendsten Millimeter vorm Genauigkeit.

00:12:46: Da ist der Support, die Mechanik alles das Zusammenspiel und es hat uns geholfen dass wir immer alle Bereiche versucht haben selber zu beeinflussen, zu bauen, zu prüfen und umzusetzen.

00:12:57: Und das war auch dann der Motto und die Möglichkeit, dass die Teleskope immer größer waren sind sowie jetzt einen zwei Komma fünf Meter Teleskop was grad auf dem Atlantik-Richtung Chile schippert.

00:13:08: Zudem kann man später dann ein bisschen... Wie stören wir das jetzt vor?

00:13:11: Das ist ein Spiegel, ich sag' jetzt einmal so profan gesagt, ja das wird irgendwie.

00:13:16: natürlich muss die Form geschliffen werden.

00:13:18: oder kann ich jetzt beim OBI oder bei irgendeinem Baumarkt noch nie gesehen der Teleskop-Spiegelschleifpapier.

00:13:25: wie funktioniert dieser Prozess?

00:13:27: dass sie diese Form bringen?

00:13:29: für die Zuhörer.

00:13:31: So was macht man nicht mehr bei Hand, das macht mit der computerkontrollierten robotischen Spiegel-Schleif und Polieranlagen.

00:13:37: so etwas kann man kaufen gibt es ein paar wenige aber in der Größenordnung wo wir sind gibt's eigentlich nur mehr Sondanfertigungen und wir haben alle diese.

00:13:44: ich habe nur die ersten zwei Anlagen gekauft war nicht ganz zufrieden haben aber da so viel gelernt dass wir jetzt alle anderen Anlagen mittlerweile acht Roboter gestützte vollautomatische Spiegel, Schleif- und Polieranlagen.

00:13:57: Die haben wir komplett selber konstruiert und bauen die auch selbst in der Firma.

00:14:00: Und das sind mehrere Stufen.

00:14:02: Man kauft einen Spiegl, der ist nur vorgefresset ganz grob also der Radius, was da drinnen ist wenn es ein Hohlspiegel ist zum Beispiel oder Konvexerspiegel hat dann so einen Hügel drauf aber der ist einfach runter von der Kugelform.

00:14:14: Das macht eine CNC Maschine Dann kommt er auf unseren Roboter drauf mit einem ganzen Groben.

00:14:20: Rob ist gut gesagt, aber Diamantfolie oder mit anderen Tools wird es dann bearbeitet und wird immer, immer feiner.

00:14:28: Bis am Schluss macht man das nur mal mit Pech, da hat man gar keinen Abtrag, sondern dort machen wir nur mehr Kletten.

00:14:33: Das Wichtigste ist nämlich diese Mikrorauigkeit, dass das Licht nicht irgendwo in den Spiegel verschwindet – mit den Reflektionen, sondern dass jedes Foto was aus der Universum kommt von diesem Spiegl reflektiert wird!

00:14:45: Und auf einen einzigen Punkt, der ist meistens nur fünf Zwei bis fünf tausendstel Millimeter im Durchmesser, das ganze Licht kommt dort hin und trifft dann auf den Sensor der Kamera.

00:14:56: Und dann sieht man diese Sachen was Milliarden Lichtjahre weg ist.

00:15:01: Klingt nach einem Prozess wie lange dauert es bis ein Spiegel die Form hat?

00:15:05: Ja, die ersten haben sehr lange gedauert jetzt geht's immer schneller.

00:15:08: Wir machen also so fünftig bis siebzig Spiegeln derzeit.

00:15:11: Also kann man sich vorstellen dass jede Woche einer fertig wird.

00:15:13: aber Die einfachsten spiegeln vielleicht zwei Wochen, die komplexesten und größten auch ein Jahr und länger.

00:15:23: Das ist schon natürlich spannend, weil in dem Jahr... Also Glas kann auch brechen oder?

00:15:27: In einem Jahr kann da natürlich viel passieren.

00:15:31: Kommen wir zu der Kooperation mit den Firmen Obermetall.

00:15:35: Es hat ja im Vorjahr die WebEx Night Game, wo die Kuppel verabschiedet worden sind.

00:15:40: Da kann man wissen wie das Telekop.

00:15:41: haben wir schon was gehört?

00:15:43: Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

00:15:46: Es ist durch ein bisschen geschildert worden.

00:15:48: Das ist ja auch was, was eigentlich schon früher mal angesprochen worden ist und wie ist da zugekommen?

00:15:54: Ich

00:15:54: habe immer ganz gedacht das mache ich eh schon alles also ich baue komplettes Auto.

00:15:58: warum soll die Garage anbauen?

00:15:59: Also wieder ein kompletter Nächerbereich mit Talbau oder was auch immer?

00:16:03: oder aus Kunststoffe gibt es verschiedene Möglichkeiten so bei Hausungen für Teleskope zu machen.

00:16:09: Ich bin Maurer natürlich ob das gemauert Wende und alles und hab der Kuppel von Zeiss gekauft, die ist irgendwo noch rumgelegt und nicht zusammengefügt.

00:16:18: Also rumgelegen in einer Garage in Deutschland.

00:16:20: Das habe ich einmal gemacht, da habe ich gesagt ne, das will ich nicht machen.

00:16:23: Und hab dann den Klaus biegelbar.

00:16:26: Ich glaube es war im Restaurant am Golfplatz getroffen.

00:16:30: Da haben wir mal so geredet und er hat gesagt was er macht und was ich mache und hat gesagt das trifft sich gut und du Metallsachen machst du kannst man ja die kuppeln bauen.

00:16:40: Dann hat er ein bisschen nachgefragt, wie kuppeln.

00:16:42: Was brauchst du denn nur so?

00:16:43: Kuppeln für Sternwerden!

00:16:45: Und ich glaube das ist sicher schon zehn Jahre aus, wenn man nicht länger mit dem Glas fragt.

00:16:49: Aber es ist schon eine Zeit lang aus.

00:16:50: und er hat gesagt, da war noch nicht ganz so weit.

00:16:53: Die Firma InnovaMetal hat's auch noch nicht gegeben.

00:16:55: Er war anders nach und dann hat er gesagt genau so weit sind wir nun nicht aber irgendwo war das der erste Anstoß.

00:17:03: Wirklich in die aktive Zusammenarbeit sind wir gekommen, wie ich da gesehen habe.

00:17:08: In der Pandemie baut irgendein Wahnsinniger neben einem Krankenhaus eine Riesenhalle und dann hab' ich halt diesen Metallbauer.

00:17:15: Ich hab nicht gewusst dass das der Klaus ist aber auch nicht mehr erinnert im Detail und diese ganzen Gespräche.

00:17:22: Auf jeden Fall sind wir zusammengekommen und da hat man dann die Firma gezeigt, auch in Nebelberg.

00:17:27: Nicht Nebelbergen?

00:17:29: Niederkappel genau!

00:17:32: Und da habe ich genau die Maschinen gesehen.

00:17:34: Ich hab genau gewusst, was ich brauche.

00:17:35: Also Pige-Maschinen und Lasermaschinen.

00:17:37: Er hat einfach alles gehabt, das gleiche.

00:17:38: Da sage ich, können wir ja morgen anfangen?

00:17:41: Und der Klaus ist auch so einer, der hat gesagt, das interessiert mich und wir haben wirklich sofort angefangen.

00:17:46: Und wenige Wochen oder Monate später ist die erste Entwurf einer Kuppel.

00:17:53: Er macht es ähnlich wie ich nicht hundertmal simulieren und alles.

00:17:58: hat gleich zugeschnitten Sachen gehörer eingerollt, das haben wir gefügt und dann war der erste Entwurf einer solchen Kuppel einmal vor uns.

00:18:08: Das heißt, diese Anforderung hat sich ja immer gegeben.

00:18:10: Also vielleicht die Zuschauer wissen nicht, solche Sternwarten sind jetzt nicht nur in Gärten irgendwo im Müllviertel sondern das sind auch an den entlegensten Orte und sagen wir unter widrigsten Bedingungen für ... also für Sternwarte halt besten Bedingung.

00:18:29: aber da sprechen von Wüsten, da sprechen wir vom Bergen.

00:18:34: Wo war eigentlich die ... weil wir von hunderten gesprochen haben, kurz nexkurs.

00:18:38: Wo waren eigentlich die spektakulärste Teleskop der Orte, wo spektakkulärsten war besetzt?

00:18:45: Da gibt es eigentlich einige aber eine zum Beispiel, wenn man da im Himmel auch auf fünf tausend Meters Hotelskop rauf mit Sherpas und Sachen also weil da kein Auto fahren kann dann ist das was Besonderes.

00:18:56: Absolut.

00:18:57: Dort baut die Chinesen vor uns selber ja Ziemann da irgendwas zusammen, auch wenn es ab und zu nicht remotefähig ist oder einer abgestellt wird um das auf und zuzumachen.

00:19:08: Das kann alles passieren.

00:19:09: Das sind ja bei unseren Projekten nicht so.

00:19:11: die Stängern wirklich irgendwo in der Atakammerwüste wo wir jetzt einige von diesen Orbitzkuppeln und unsere Teleskuppe stehen haben.

00:19:19: Es ist auf dreitausend Meter der trockenste Ort der Welt wie ich letztes mal dort war.

00:19:23: Da hatten wir zwei drei Prozent Luftfeuchtigkeit gehabt.

00:19:26: Auf dreitaussend Meter Sauerstoff ist auch schon ein bisschen dünner.

00:19:29: Es gibt kein Licht rundherum, nix.

00:19:31: Du darfst auch nicht mit einem Auto mit Licht fahren.

00:19:34: Die Sterne sind hell genug, du siehst die Straße soweit es auf der Strasse gibt.

00:19:38: Schon eine ganz interessante Orte, wo überall ... Die stehen halt über auf der Welt natürlich dort, wo's Finster ist und findest das dort, was keine Zivilisation gibt?

00:19:48: Und dann müssen noch viele Sternklare Nächte in meistens trockene Orten.

00:19:53: Das heißt, kaum.

00:19:53: Vegetationen sind oft Wüsten, Berge ja... nicht so leicht zugänglich und man will dann nicht unbedingt wohnen.

00:20:02: Und das ist halt auch der Ort, wo man dann vielleicht genau die Konstruktion entsprechend leisten muss und man da nicht was hinmachen kann, aber natürlich dass es die stabilste und stärkste wäre, wenn man das Material irgendwo hinbringen muss.

00:20:17: Das war jetzt auch die Herausforderung für die Orbex-Kuppel, also da geht's um Stingen zwei Gemeinsame Projekte, also die Kuppel mit vier Metern Durchmesser und ein Spiegel von ... Was hat der Spiegl?

00:20:31: Von den normalen, das ist da achtzehn Zentimeter drinnen in der Viermeter-Kuppel.

00:20:35: Standardmäßig in den Container oder in den Rundunterbau ja.

00:20:38: Und die große mit den Elfmetern, die übersetzt wurde aus dem Teleskop gerade am Weg ist da mit zweieinhalb Metern.

00:20:43: Wo wir ja schon gehört haben dritte Potenz das heißt es ist dann schon ein bisschen größere Herausforderung.

00:20:47: Aber

00:20:48: wir hatten auch in Österreich schon spektakuläre Montagen gehabt eine Havelerkei der Neven Innsbruck wo wir im Hubschrauber nicht nur das Teleskop sondern auch die ganze Bodenstation in Obermetall also darauf montiert worden ist und mit einigen Hubscharberflügel Da montiert wurde innerhalb weniger Stunden.

00:21:09: Genau, also die entlegenen Orte können auch in der Nähe von Innsbruck sein aber da kann man halt auch mit Autos aufhüffeln.

00:21:14: Über

00:21:14: zweitausend Meter und es gibt keine Straße mehr bis ganz an die Position ran wo man's gebaut hat.

00:21:22: Also die Geschichte... Der Kontakt mit Klaus Büchel war, den hat es schon vorher gegeben.

00:21:27: Da war er noch nie im Freistaat mit dem Unternehmen und wie das Unternehmen dann auf Freistaate gebaut hat.

00:21:32: Ich glaube die Geschichte mit rund um des Schiff vom Höhenrausch wird in der nächsten Folge dann eher erzählen.

00:21:38: Aber da hat es einen Prototypen gegeben und wie es mit Prototypem ist soweit ich weiß ist jetzt nicht gleich aufgebaut worden sondern der ist dann glaube ich verworfen worden oder zumindest daraus gelernt worden und zu werfen worden.

00:21:50: Wie ist denn diese Geschichte weitergegangen?

00:21:53: Ja, nachdem er die ersten Hürden überwunden hat.

00:21:57: Das ist ja nicht etwas Alltägliches was jeder Metallbauer jeden Tag macht.

00:22:06: Mir hat immer diese geodetische Kuppel fasziniert als selbst tragende Einzelteile das zusammenfügen.

00:22:12: Das hat auch in Klaus ganz gut gefallen und darum haben wir sie entschlossen.

00:22:15: Die Richtung Wachen alles andere hat er dann mit seinem Team konstruiert und gemacht und da hat es halt auch zwei drei Versionen gegeben.

00:22:21: aber Ich glaube, das war nach wenigen Monaten, sechs bis acht Monaten haben wir die erste Kuppel gehabt.

00:22:26: Die haben wir dann auch im Betrieb schon automatisiert und so weiter und so hat sich das zu den ersten Aufträgen als auch, die wir gemeinsam durchgeführt haben gemacht.

00:22:37: Die geodetische Kuppe für die Zuhörer ist diese Dreieckstruktur, was sie durch die Kraftableitung nach unten praktisch selbst trägt somit auch Schneelausten, Wind und dem Ganzen widersteht Was man braucht, genau dort dort wo es ist.

00:22:52: Sprechen wir von der Großen in der Taghauer Wüste?

00:22:55: Die Kleine sind im Sommer voriges Jahr schon montiert worden.

00:22:59: Sie hat auch schon Regen gesehen, weil vorige Jahr alle zehn Jahre regnet das dort einmal.

00:23:03: Da blüht dann alles in der Wüse.

00:23:05: Es gibt ganz schöne Bilder auch im Netz.

00:23:08: Die Große ist dann im Sommer weggeschickt worden.

00:23:11: Im Herbst bzw.

00:23:12: im Frühjahr dann Winterfrüher montiert werden.

00:23:15: Da ist jetzt dieses Kopper am Weg.

00:23:18: wird so ein Riesendeleskop

00:23:20: gebraucht?

00:23:22: Ja, das ist ein zwei Komma fünf Meter Teleskop von Durchmesser.

00:23:25: Da gibt es noch ganz wenige.

00:23:26: die letzten zwanzig Jahre sind bis auf ein paar Sonderteleskoppen nur drei vier solch eine gebaut wurden und das zählt dann wirklich zu den größten und professionellsten Teleskopen.

00:23:37: Es hat sich auch da sehr viel getan, somit ist dies auch voll.

00:23:40: Automatisch.

00:23:41: Das heißt man kann das Teleskop-Polizei selber diese Aufträge, ob was sie heute den Auftrag geben oder sich ausdenken kann aber irgendwo sitzen auch hier in Europa und muss nicht auf dem Berg oben sitzen.

00:23:52: Und das Teleskop schaut dann, ob das Wetter passt?

00:23:55: Dann geht die Kuppel automatisch auf, dann wird es abgearbeitet.

00:23:59: Die spezielle Aufgabe von diesem großen Teleskop kommt noch ein sehr großer Spektrograph des analysiertes Lichts in ihren spektralen Farben.

00:24:06: Da wird analysiert die Rotverschiebung über Die Hubble-Konstante, wie es genannt wird, die vor gut hundert Jahren von Hubble entdeckt worden ist.

00:24:16: umso größer dies und soweit das weg ist.

00:24:18: Und hier mit dieser Konstante – was keine wirkliche Konstante ist – berechnet man eigentlich die Distanzen der ganz Großen im Universum.

00:24:29: Wie groß ist das Universum?

00:24:30: Wie schnell denn sieht sich das aus?

00:24:33: Wird hauptsächlich über diese Rotverschiebung berechnet!

00:24:35: und die Aufgabe dieses Teleskopis, den noch viel genauer zu berechnen.

00:24:39: Genau wie jede andere Teleskopi es jetzt erforscht hat.

00:24:45: Das heißt man tragt eigentlich auch viel dazu beizulernen wo das Universum herkommt, wo's hingeht, wie das Ganze eigentlich entstanden ist dann.

00:24:54: Und mit Müffierteltechnik.

00:24:58: Sehr gut!

00:24:59: Was ist so?

00:25:01: Also das ist ein... Spiegel, der holt viel Licht.

00:25:09: Da sind so größere Spieges und mehr Licht kann er sammeln, macht die Aufzeichnungen für automatisch von irgendwo.

00:25:17: Daneben unweit davon was sieht das auf den Bildern immer ganz nett aus?

00:25:21: Das ist auch eine große Baustelle des ELT Extremely Large Telescope.

00:25:25: Das ist ja nur für größeren Spiegeln.

00:25:27: War nicht schon so etwas Großes, warum braucht man dann etwas kleineres?

00:25:30: Die Spiegeln sind kleiner, die haben nur eineinhalb Meter Durchmesser aber davon hat es siebhundert achtund neunzig.

00:25:35: drum hat es am Schluss einen neuen und dreißig Meter Durchmesser Teleskop.

00:25:39: Diese Teleskope braucht man dann für ganz spezielle Untersuchungen, zum Beispiel bei Exoplanetenatmosphäre gibt's dort der zweite Erde und und und aber die Teleskoppe sind natürlich von der Zeit her sehr beschränkt.

00:25:49: Die haben auch nur eine Nacht pro Nacht und auch nur ein paar Stunden.

00:25:53: und das Problem ist dass eine Nacht an einem Militär höchstwahrscheinlich so circa eine halbe Million Euro kostet Betriebs- und Wartung und alles drum herum Und da kommen sich nur ganz, ganz wenige.

00:26:04: Also über zwanzig Ländern.

00:26:05: die ESO hat sich das zusammen geleistet.

00:26:07: Über viele Jahre wird er zusammengetragen und zusammengesparten.

00:26:11: Dann darf jedes Land wenn es einen guten Vorschlag bringt dann zwei Tage beobachten.

00:26:16: Das hat zwar für sehr tiefe Erkenntnisse oft ein Vorteil wenn ich mir Licht sammle Aber das Hauptproblem ist, für viele Probleme wie jetzt auch diese Hubble-Konstante brauche ich immer vier, fünf Jahre.

00:26:28: Laufend jede Nacht.

00:26:29: was stärkler ist die Beobachtungszeit.

00:26:32: Das gibt bei keinen großen Teleskop bei absolut keinen.

00:26:35: D.h.,

00:26:35: es gibt da kaum zwei Komma Fünf Meter Teleskope, die nur für ein oder zwei Projekte da sind weil ja auch natürlich Geld kostet.

00:26:41: nochmal das Teleskop von vor zwanzig Tonnen also nur die Optik mit der Mechanik was dann in diese Kuppel reingestellt wird.

00:26:49: Und das ist der Grund, warum man eigentlich die Wissenschaftler viele so mittelgroße Teleskope haben möchte zwischen ein und vier Meter.

00:26:57: Und da gibt es einen weltweit keinen Teleskopbau, der das komplett baut.

00:27:00: Da sind wir die einzigen weltweit und das ist einfach die Nachfrage steigt auch sehr stark.

00:27:04: Das haben wir auch sehr froh und darum bauen wir und konzentrieren wie uns auf diesen Teil.

00:27:10: Unsere Teleskoppe werden größer, die waren früher heute.

00:27:12: Fünfzig Zentimeter, Sechzig, Achtzig Meter, dann Meter fünftvierzig.

00:27:17: Das war dann der Knackpunkt, wo wir gesagt haben, okay und seitdem bauen wir eigentlich alle Spiegel selber.

00:27:22: Die dann größer waren jetzt bis zu zwei, fünf Meter.

00:27:25: Also der Markt ist da für die Weltraumforschung?

00:27:28: Es gibt aber auch andere Geschäftszweige oder Bereiche, wo das interessant ist.

00:27:33: Thema Quantenforschungen, Thema Leserkommunikation... Und was gibt es denn nur bzw.

00:27:39: Wo muss man dort die Perspektive?

00:27:41: Am Schluss sammelt das Teleskop immer Licht.

00:27:43: Das ist immer das Gleiche!

00:27:44: Für die Astronomie eben von Millionen und Milliarden Lichtjahre weg.

00:27:49: Also das Licht, was da ausgesendet wird, sammeln wir hier auf der Erde zusammen, wo es auf die Erde trifft.

00:27:54: Was also schon sehr alt ist.

00:27:56: Bei der Leserkommunikation macht man das Gleiche.

00:27:58: nur dieser künstlichen Lichter, so wie ein Laser ist.

00:28:03: Wie eine Datenleitung in einem Glasfaser muss man sich das vorstellen.

00:28:07: Hauptsächlich bei den Tausend fünfhundertfünfzig Nanometer ganz der gleiche Laser, was im Glasfasern, was wir von Internet kennen.

00:28:13: Nur kann ich jetzt zur Kommunikation ins Universum raus oder in den Orbit, sprich also die Umlaufbahnen wo das Satelliten sind, kann ich das nicht machen.

00:28:23: Und darum haben wir eben nur den Leser das Kabel weggelassen und es funktioniert.

00:28:30: man kann hier Daten übertragen.

00:28:31: der große Vorteil erstens ist unsichtbar.

00:28:35: zweitens abhör sicher.

00:28:37: Weil es Punktgenau vom Punkt zu Punkt auch ist, ist das schon ein großer Vorteil.

00:28:40: Weil diese großen Raderschüsseln, man hat ja gehört, jeder hört mit wenn er will.

00:28:44: Da kommen die ganzen Radiostrahlen von den Satelliten runter und bedecken ganz Österreich.

00:28:50: Und egal wo man steht kann man also abfangen mit dem richtigen Gerät, weil man sich entschlüsseln kann.

00:28:55: Und bei so einer Leserkommunikation fällt dies genau nur zu den Observatoren zur Bodenstation wie dann Durchmesser verzahnt, sich vierzig-fünfzig Meter.

00:29:04: Das heißt wenn ich nicht direkt durchstehe und genau weiß jetzt wird gesendet passiert es nicht.

00:29:09: Zweite Notwendigkeit für so eine Leserkommunikation ist man hat natürlich im Funk nur gewisse Frequenzen die sind alle besetzt.

00:29:17: bei Leser habe ich Faktor tausend mehr Frequenz weil ich viel kürzere Wellenlängen verwende Nicht in Zentimeter-Meterbereich oder wo sondern im Nanometer Bereich Milionselmmeterbereich Und da kann ich natürlich viel mehr Daten und tausendmal mehr Daten aufmodulieren, um damit zu senden.

00:29:35: Das ist der zweite große Vorteil – die Datenflut, die wir brauchen.

00:29:40: Dies ist eine Anwendung, die habe ich schon für über zehn Jahre erkannt, dass diese Leserkommunikation kommt.

00:29:45: Da geht ein Raderschüssel nicht mehr, da brauchst du den Teleskop.

00:29:48: So habe ich mich schon im Jahr zwartausendfünfzehn auf das konzentrieren und sehr viele weltweite Projekte mitgearbeitet.

00:29:54: Unsere Teleskope sind auf das hingedrängt.

00:29:57: Die müssen ganz genau ... Satelliten nachführen, aber sehr genau.

00:30:01: Und diese dynamische Nachführung ist sehr anspruchsvoll für Soteleskoppe weil der Spiegel muss auch ganz entspannt drinnen legen wenn er leicht verspannt ist.

00:30:09: den kannst du nicht reinschrauben oder was?

00:30:11: Also es ist ein Riesen-Challenge muss man sagen also für Satellitrecken und hier auch hier sind wir weltweit führend.

00:30:19: Welche Anwendungsfälle gibt's noch?

00:30:21: Auch was mit Leser zu tun hat, ist also die Quantenkommunikation.

00:30:25: Dies ist ähnlich aber da werden weniger Daten übertragen.

00:30:27: Da wären einfach diese Quanten verschlüsselt, die Wantenverschränkung.

00:30:32: Anton Zeiling hat auf ein wenigen Jahren dafür den Nobelpreis gekriegt und mit diesen Leuten und seinen Nachfolgern und siewissenschaftler, so will ich sagen, auf der Technischen Uni, auf dem IKOKOI in Wien... Das sind auch jetzt weltweit tätig und verwenden unsere Teleskope dafür, um diese wirklich sichere Kommunikation, die wir in Zukunft brauchen.

00:30:57: Man weiß wie unsicher das Internet und gewisse Daten und Zugänge zu verschlüsselten Daten, wie ich späre es auf, wann einer den Schlüssel dazu hat – digitalen Schlüssel natürlich!

00:31:07: Und die werden in Zukunft oder mit Banken und so….

00:31:09: Das wird eine wirkliche Notwendigkeit, also diese sicherige Daten-Kommunikation.

00:31:15: nicht die ganzen Pakete zu Die kann ich verschlüsselt einfach schicken, aber dass sie dann die entschlüsseln können.

00:31:21: Diese Schlüssel werden in Zukunft mit Quantenkommunikation transportiert und dazu braucht man wieder Teleskope.

00:31:28: Das klingt ja sehr gut!

00:31:29: Und die Entwicklungen sind breit.

00:31:31: Jetzt haben wir gehört vom ersten Blick ins Teleskop über die erste Sternwarte im Garten.

00:31:36: Nicht

00:31:37: dem Garten?

00:31:37: Ich habe mir gleich den besten Platz gesucht in der Gemeinde und der höchstgelegene Platz in der gemeinde Grünbach.

00:31:44: Es war ein Mitterbacher auf über neunhundert Meter.

00:31:47: Mitterbach ist praktisch das Atakammerwüste von Grünbach.

00:31:50: Das ist

00:31:50: der Wetter für eigene Sendung, weil alleine mit die Grundeigentümer verhandelt sind und hin und her, also man kann sich das vorstellen wie es in den Anfang der Achtzigerjahren gewesen ist.

00:32:02: Könnte noch spannend sein ja?

00:32:04: Also über diese Sternwerte im Mitterbach hin zu Firma Aser, hin zu ein zweieinhalb Meter Spiegel in der Atakarmmerwürste Also Hubschraubermontage und Himmelaier mit Scherper.

00:32:20: Was kommt da noch?

00:32:22: Das ist jetzt eine Zwischenstation, so sehe ich das einfach wie am Anfang von nachgrößeren Teleskopen.

00:32:27: Und eins was kommt ist ein eigenes Asaprojekt.

00:32:31: Dieses Problem ist wir haben jetzt da oben so viel Weltraummüll und so viele Satelliten und die nächsten Jahre werden auch nur mal Zehntausende raufgeschossen.

00:32:39: Ich sage das immer in den Siebzigerjahren Wenn man leicht beschwitzt, wenn ein Auto gefahren ist, hat man nicht unbedingt einen Unfall produziert.

00:32:45: Man ist vielleicht in Straßengraben gelandet aber hat auch andere nicht gefährdet weil sehr wenig Verkehr ist.

00:32:50: So war es vor wenigen Jahren vielleicht nur im Orbit.

00:32:53: Es wird so viel.

00:32:54: jetzt brauche ich Kreuzungen, Polizei, Kreisverkehre, Back und das kann ich natürlich alles nicht machen was ich hier infrastrukturell regeln kann.

00:33:05: Da bedient man sich auch wieder Teleskope, die diese Bahnen genau vermessen und dann sagen Herr Hallow da ist ein Teil der Satellit, der schon funktioniert nicht mehr.

00:33:14: Der schwirrt ja noch in den nächsten Jahren darum.

00:33:16: Die Bahn müsst ihr meiden usw.

00:33:19: Das ist schon ganz schlimm weil es sind Zehntausende bekannte Müllteilchen um Millionen unbekannte Müllteilchen.

00:33:26: Es passieren laufend Kollisionen, Beschädigungen, weil ein Einzentimeter-Müllteilchen war irgendwo das Schraube.

00:33:36: theoretisch oder wenn sich was lösen würde, würde er einen Satelliten zerstören weil der mit fast dreißigtausend kmh unterwegs ist.

00:33:44: Darum werden wir seit zehn Jahren auch mit Institutionen zusammenarbeitet.

00:33:50: aber können sie nicht richtig entscheiden ein globales Teleskopnetz aufzubauen?

00:33:55: und das mache ich gerade.

00:33:57: Ich baue überall eigene Teleskope auf in einer Miebierstängern-Schawöche.

00:34:00: Jetzt kommen wir in Chile, Australien, New Mexico, La Palma und so weiter.

00:34:06: Und auch in Asien dazu.

00:34:08: Und die fotografieren jeden Tag und Nacht den ganzen Orbit und berechnen dann daraus hochgenau diese Bahnen von diesen Müllteilchen- und Satelliten, dass da oben nichts passiert.

00:34:19: Praktisch ein ungekehrtes Navigationssystem?

00:34:23: Ja, es gibt natürlich auch ... Die haben ja auch Navigationseinrichtungen, aber das haben nur die kontrollierten Satelliten und die anderen natürlich nicht.

00:34:34: Es ist wirklich ein großes Problem und dieses Netzwerk baut bei euch selber auf, das heißt zufällig wird man in Vornahme Egon Earth Guard Observation Network also das Erdwächter Beobachtungs-Netzwerk unter kann ich alle Daten aus unseren Ohren betrunken herum oder auch wenn ein Meteorit Komet oder uns besuchen möchte und den wir noch nicht kennen dann sollte nicht durch dieses Netz kommen und früher entdeckt werden.

00:35:02: Und dann diese Daten weitergeleitet werden können, aus denen berechnen wir dann Kollisionswarnungen für die Satellitenbetreiber.

00:35:10: Verkehrsfunk praktisch ein

00:35:11: bisschen?

00:35:11: Genau!

00:35:11: Diese Teleskope brauchen auch wieder Behausung.

00:35:15: Die muss einfach sein leicht zu transportieren.

00:35:17: Darum haben wir ja diese Container-Orbexlösungen usw.

00:35:20: Auch hier werden wir solche verschiedenen Entwicklungen weitermachen.

00:35:27: Die müssen kompakt sein, weil man muss sich vorstellen, wenn wir jetzt in Australien so was aufbaut.

00:35:32: Jetzt da drei oder vier Leute Spengler und Monteure dahin zu schicken und alleine die An- und Abreise und vor Ort irgendwo in der Einschicht würden wir sagen, hoffen wie viertelisch!

00:35:45: Weil dann breit nichts ist.

00:35:46: nicht ganz einfach.

00:35:47: also muss das ganz schnell vor Ort gehen Und das ist auch Zusammenarbeit, ganz schnell geht es euch.

00:35:53: Wir sind nur einen guten Kilometer getrennt in Obermetall und Aser und da kommen wir fast auf Zugruf.

00:35:59: Funktioniert auch bei Aufschiefhebe nicht ganz gut und darum arbeiten wir zusammen.

00:36:03: Das ist ein schönes Schlusswort.

00:36:05: Danke sehr!

00:36:05: Also Kooperation wird gelebt im Glirtnister und die Anwendungsfälle in Zukunft sind auch vielfältig.

00:36:12: Danke für dieses Gespräch.

00:36:14: alle weiteren Informationen zur Firma ASER zum Egon-System und zur Orbix finden Sie in den Schornots.

00:36:21: Danke fürs Zuhören!

00:36:26: Das war der Funkenflug.

00:36:27: Wenn ihr mehr wissen wollt oder selbst eine Idee habt, die zünden soll Alle Informationen und Kontaktdaten findet ihr in den Shornots Und auf www.kluertnis.at.

00:36:38: Danke fürs

00:36:38: zuhören.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.